Vom Klassenzimmer auf die Faschingsbühne

Zisis Homepage IAuf eine große Bühne wagte sich der Schüler Zisis Potsis (6b) am Freitag vor den Winterferien im Kronacher Schützenhaus: Als Sirini, der Zauberer, beeindruckte er das Publikum beim Kinderbüttenabend der Kroniche Fousanaocht.

„Begrüßt mit mir auf der Bühne des Kronacher Schützenhauses zum 19. Kinderbüttenabend der Kronicher Fousanaocht den großen, den erstaunlichen, den einzigartigen Sirini, den Zauberer“ – so kündigte Katharina Hauptmann (5b) als Moderatorin den Auftritt des Sechstklässlers an. Als Franz von Hahn stand Katharina mit ihren zwei Kollegen Jonny Mauser und Schwein Waldemar auf der Bühne und führte durch den Abend, der ganz im Zeichen des Bauernhofes Mullewapp von Helme Heines Freunden stand.

Und dann war es so weit: Sirini hatte seinen großen Auftritt. Mit rotem Zauberumhang und schwarzem Zylinder betrat Sirini die Bühne unter musikalischer Begleitung des Kronacher Jugendorchesters. „Ich möchte euch heute für ein paar Minuten in die Welt der Magie entführen“, begrüßte Sirini das Publikum und legte auch gleich los.

Fast jede und jeder kennt wohl das Problem der dreckigen Wäsche zu Hause. Sirini präsentiert die Lösung: Er hat die Zauber-Waschmaschine dabei. In einen offenen und leeren, geheimnisvollen Sack, der aussieht wie ein Schmetterlingsnetz, steckt er seine dreckigen weißen Socken. Und damit sich die Wäsche wirklich lohnt, auch noch sein rotes Zaubertuch. Nachdem das Publikum ihn kräftig mit Waschmaschinengeräuschen unterstützt, ist der Waschgang in wenigen Sekunden erledigt. Doch leider kommt am Ende nur eine eingelaufene rosa Socke wieder aus der Zauber-Waschmaschine. Der Rest bleibt unauffindbar. Das Publikum ist sprachlos. Vielleicht ist die Zauber-Waschmaschine verbreiteter als man denkt und eine Erklärung für viele unauffindbare Socken…

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Als nächstes erzählt der Magier von einem Urlaub in Italien, bei dem er ein Malbuch mitgebracht hat. Allerdings stellte er zuhause enttäuscht fest, dass ihm die Bilder gar nicht mehr gefallen und er sie außerdem selbst ausmalen muss. Das ist dem Zauberer zu anstrengend. Wieder mit der Hilfe des Publikums zaubert er verschiedene Tiere in das Malbuch, die sogleich auf den ehemals leeren Seiten abgebildet sind. Doch auch das reicht Sirini nicht: Er wünscht sich noch Farben in sein Malbuch. Auch hier hilft das Publikum und ruft unterschiedliche Farben wild durcheinander. Stolz präsentiert Sirini nach kurzem Blättern viele bunte Seiten in seinem Buch! Das Publikum ist sichtlich beeindruckt. Nicht erst jetzt sind Stimmen im Saal zu hören wie „wie macht er das?“ oder „wie ist das jetzt passiert?“

Anschließend braucht der Zauberer eine Freiwillige und holt sich Prinzessin Karolin I. auf die Bühne. Sie darf sich aus einem Kartendeck zwei beliebige Karten aussuchen, die sie sich merkt und auf der Bühne versteckt. „Dann möchte ich jetzt einmal Ihre Gedanken lesen“, kündigt Sirini an. „Denken Sie bitte ganz fest an Ihre Karten!“ Sprachlos steht die Prinzessin auf der Bühne und lässt sich von Sirini beeindrucken. Trocken stellt er fest: „Sie denken an Ihre Männer, die sie geliebt haben. Ach und, es waren zwei Männer. Also… deshalb denke ich, Ihre Karte war die Herz zwei!“ Sirini hat also die erste Karte der Prinzessin sofort erkannt. Leider klappt es bei der zweiten Karte nicht hundertprozentig. Hier liegt der große Magier falsch. Doch ein großer Zauberer ist natürlich vorbereitet und ruft seine Magier-Versicherung an. Er hält sich an den Rat, klappt sein Versicherungsschreiben auf und siehe da, die richtige Karte erscheint auf dem Plakat! Die Zuschauer sind begeistert.

Im Anschluss zeigt der Magier, dass er nicht nur Gedanken lesen kann, sondern sich auch verschiedene Gegenstände herbeizaubern kann. Aus einem leeren Zylinder zaubert er mühelos mehrere bunte Bälle, drei Regenschirme und ein schier endloses buntes Tuch. Auch hier ist das Publikum erstaunt und beeindruckt. „Wie lange ist das denn jetzt schon? Das hört ja gar nicht mehr auf?“, wundert sich ein Mädchen im Publikum. Immer wieder beweist er dabei, dass seine Röhre und sein Kasten eigentlich leer sind. Eigentlich.

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Am Ende löst er noch ein weiteres alltägliches Problem: Es geht um Schnürsenkel. Meist ist eine Seite zu kurz und die andere viel zu lang. Oder man sucht nach Ersatz, wenn ein Schuhband gerissen ist, und findet nicht die passende Länge. Bei Sirini kein Problem, mit Magie zaubert er sich die Schnürsenkel im Handumdrehen in der passenden Länge herbei.

Mit diesen erstaunlichen Tricks verabschiedet sich der Zauberer von den Kindern im Schützenhaus und lässt sich mit langanhaltendem Applaus dafür feiern. Sichtlich stolz und zufrieden kehrt er hinter die Bühne zurück: „Das war klasse!“, ruft Zisis nach seinem Auftritt. Dieser Meinung ist ganz sicher auch das Publikum des Kinderbüttenabends. Und der Regisseur Thomas Hauptmann ist ebenfalls begeistert von diesem Auftritt: „Ein Künstler durch und durch, unser Sirini! Der Junge ist die Wucht!“

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