Unternehmer von morgen

Schülerstartups HomepageIn einem ganz besonderen Seminar lernten Schülerinnen und Schüler unseres Kaspar-Zeuß-Gymnasiums viel über die Gründung von Start-ups und das Unternehmerdasein. Vor kurzem fand die Abschlussveranstaltung für die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Rennsteighalle statt.

57 Schüler und Schülerinnen der Mittelschule Windheim, der beiden Realschulen und Gymnasien in Kronach und einem Gymnasium aus Coburg wurden an diesem Tag mit einem Zertifikat für die Teilnahme an den Schülerseminaren unter der Leitung von Doktor Thomas Kneitz belohnt.

Der Gedanke hinter den Schülerseminaren der CIK ist ganz einfach, aber sehr wirkungsvoll: Das Ziel der Schülerseminare ist die Stärkung der Wirtschaftskompetenz von Schülern aller Schulformen ab der 8. Klasse und die Entwicklung von Schüler-Start-Ups.

Auch für die Teilnahme an den Unternehmergesprächen bekamen die Schüler ein Zertifikat. In den Unternehmergesprächen stellten die Geschäftsführer ihr Unternehmen vor, erzählten etwas aus ihrem Leben und beantworteten die Fragen der interessierten Schüler.

Es war eine Veranstaltung von Schülern für Schüler. Dies bedeutete, dass einige engagierte Teilnehmer der Seminare die Veranstaltung organisierten und vorbereiteten. Zwei Schüler führten durch das Programm und kündigten die Darbietungen an. Die Schulband des Frankenwald-Gymnasiums untermalte den Abend musikalisch.

Nikolaus Wiegand, der Geschäftsführer von Wiegand-Glas und Beiratsvorsitzender und Förderer der CIK begrüßte die Teilnehmer mit ihren Familien. Auch Florian Prosch, Geschäftsführer der Rainer Markgraf Stiftung war als Förderer der CIK als Redner eingeladen. Harald Weichert, der Schulleiter des Frankenwald-Gymnasiums repräsentierte die Schülerseminare im Namen aller Schulleiter.

Das Start-UP-Team „Kombinio“ erläuterte beispielsweise seine Idee, wie ein Auto sinnvoll genutzt werden. Seine Idee ist es, dass das Auto morgens für soziale Einrichtungen und Abend vom Lieferservice genutzt wird.

Der KZG-Schüler Raphael Thoma aus Lauenstein, der zusammen mit Simon Porzelt und Bob Moses Bez an den Schülerseminaren teilgenommen hatte, sprach stellvertretend für alle Schüler und Schülerinnen.

In seiner Rede bedankte er sich im Namen aller Teilnehmer der Schülerseminare bei Herrn Doktor Thomas Kneitz für sein Engagement und für seine Gedanken, die er den Schülern mit viel Herzblut vermittelt hat. Der 19-Jährige erklärte in seinem Vortrag, was die Teilnehmer in den Wirtschafts-Seminaren alles gelernt haben: „Über die wichtigen Fragen des Lebens machten wir uns Gedanken. Zum Beispiel beschäftigten wir uns mit der Frage, ob es in einem Unternehmen Urlaub gibt. Die Antwort lautet - kurz und prägnant - ja.“ „Was eine Insolvenz ist, klärten wir auch: Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. In diesem Zusammenhang wollten wir natürlich wissen, wie es nach einer Insolvenz weitergeht. Zuerst kommt ein Insolvenzverwalter ins Unternehmen und versucht, es weiter zu führen. Die Agentur für Arbeit (=der Staat) zahlt Löhne, Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge für drei Monate weiter. Anschließend ist ein Rückkauf des Unternehmens durch die Alt-Gesellschafter (frühere Eigentümer) vom Insolvenzverwalter möglich. Die Bereitstellung von frischem Eigenkapital ist jedoch erforderlich.“ Im weiteren Verlauf appellierte er an die Geschäftsführer im Raum: „Also, liebe Geschäftsführer immer schön wirtschaften im Unternehmen, damit ich nie in der Zeitung etwas von einer Insolvenz lesen muss.“ Mit einem Augenzwinkern fügte er spontan hinzu: „Und wenn doch: Ich habe Ihnen ja jetzt erklärt, wie es dann weitergeht.“ Sein Fazit war: „Wir haben alle viel gelernt: Der Bob, der Simon und ich; und die anderen Teilnehmer auch hoffentlich.“

Insgesamt war es eine sehr gut gelungene Veranstaltung. Der persönliche Appell von Raphael Thoma richtet sich nun an heranwachsenden Wirtschafts-Interessierte: Bitte nehmt dieses Angebot wahr, da es euch in der Zukunft wirklich viel bringt. Ihr lernt nicht nur für die Schule, ihr lernt fürs Leben.

 

 

 

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